Fußball-Sport : SV Werder Bremen, Trikotkalender 2006

SV Werder Bremen, Trikotkalender 2006

EUR 12,50


überraschend - nachdem ich mir den doppelband chocolat/fünf viertel einer orange bestellt habe, wollte ich den roman zuerst gar nicht lesen. erst nachdem ich befunden habe das der chocolat-film besser als der roman ist, gab ich der autorin mit fünf viertel eine zweite chance. und ich muss sagen das es ein glücksgriff war! selten fesseln mich romane so sehr! der roman ist eine wundervolle geschichte über eine scheinbar kaltherzige mutter, die eigentlich ihre drei kinder von herzen liebt, aber nicht über ihren egenen schatten springen kann, über die nazi-besetzung des dorfes, die geheime freundschaft zwischen einem deutschen soldaten und der kinder und eine verhängnisvolle begebenheit die das verderben über die familie und dorfbewohner brachte. einfach wundervoll mitreissend, fesselnd und spannend. unbedingt lesen!!!

Nichts für Orangenallergiker! - Die Bestseller-Autorin ála Chocolat hat sich mit dem Roman Fünf Viertel einer Orange wiedermal voll ins Zeug gelegt, und sowohl eine spannende und außergewöhnliche, aber auch eine etwas zu verstrickte und langwierige Lektüre geschaffen.Trotzdem, ein Roman der berührt, da er von einer an Migräne leidenden Kriegswitwe erzählt, von ihren Kindern, die verzweifelt versuchen, Ängste und Sorgen in ihrer eigenen Welt zu verarbeiten, von einer Zeit, in der Krieg und Mißgunst herrscht, und von Familiengeheimnissen und kostbaren Rezepten, die nach und nach in einem alten Rezeptbuch zum Vorschein kommen. Und hat man die Durststrecke der ersten 50 Seiten mal geschafft, dann kann es durchaus sein, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte - und plötzlich einen intensiven Duft von Orangen verspürt.

Bedrückende Kindheit unter deutscher Besatzung - Die Geschichte spielt in einem kleinen französischen Dorf während der deutschen Besatzung 1940-44 und den späteren Auswirkungen. Eine Frau namens Framboise erzählt von dieser Zeit, als sie Kind war und in ihrer Naivität mit den Nazis kollaborierte - es kam zu tragischen Vorfällen.Es ist ein eher schwermütiges, bedrückendes Buch, anders als z.B. Chocolat oder Die blaue Muschel. Es enthält auch keine Liebesgeschichte. Beim Erzählstil und der Kulisse hingegen gibt es Parallelen: wieder ein verschrobenes Dorf mit seinen teilweise etwas eigenartigen Einwohnern. Den Anfang fand ich ziemlich schleppend, Spannung baut sich erst im letzten Drittel richtig auf. Von daher gibt es von mir nur 4 Sterne.

Schön - Auch mit fünf Viertel einer Orange ist es Joanne Harris gelungen, den Leser nach Frankreich zu entführen und in eine Welt der Genüsse und Köstlichkeiten abtauchen zu lassen.Hauptsächlich aber geht es um die Geschichte von Fromboise, die viel über ihre Mutter erzählt, mit der schwer auszukommen war. Die Mutter hat in einer Kladde Rezepte aufgeschrieben und hinterlies sehr geheimnisvolle Notizen. Framboise Neffe und dessen Frau, die ein Restaurant betreiben, sind hinter dieser Kladde und den Rezepten her und lassen sich so manche Intrige einfallen, um Framboise zum aufgeben zu bewegen.Fünf Viertel einer Orange halte ich für sehr empfehlenswert.

Ein tolles Buch, das einen nach Frankreich entführt... - Das Buch hat mir sehr gut gefallen!Wieder hat Joanne Harris es geschafft, einen in ein anderes Land zu entführen, dass man glaubt, selbst vor Ort zu sein und man das Gefühl hat, förmlich den Duft in der Nase zu haben.Außerdem hat Joanne Harris ein bewundernswertes Händchen, die Menschen zu beobachten und in ihrer Vielfältigkeit der Charaktere wieder zu geben.Mich hat am meisten fasziniert, wie die Ich-Erzählerin genau die seelische Kälte an ihre Kinder weitergibt, wie sie sie von ihrer Mutter erfahren hat. Wie sie nicht in der Lage ist, sich ihren drei Kindern zu öffnen oder über Probleme mit ihnen zu sprechen. Sie hat den Ehrgeiz, alles alleine zu schaffen, auch wenn sie dadurch zur verhärmten Frau wird, die Gefühlskälte ausstrahlt und weder von ihren Kindern noch von iher Umwelt geliebt wird. Selbt als die Ich-Erzählerin 65 Jahre alt ist, weiß die Ich-Erzählerin nicht, dass ihre Mutter sie trotz der Gefühlskälte geliebt hat. Gut, dass es Paul gibt, der die Ich-Erzählerin auf ihrem Lebensweg begleitet hat und ihr jetzt im hohen Alter die Augen öffnet.Das Buch geht zu Herzen und mit Sicherheit kann man das eine oder andere in seiner eigenen Vergangenheit wieder erkennen. Was mir in dem Buch gefehlt hat, dass es kein klärendes Gespräch weder zwischen der Mutter der Ich-Erzählerin, noch der Tochter der Ich-Erzählerin gab. Schade!Ansonsten brilliert das Buch durch einen lockeren, sehr spannenden Schreibstiel, der es einem immer wieder zum Genuss macht, weiter zu lesen und das Buch so selten wie möglich aus der Hand zu legen.




SV Werder Bremen, Trikotkalender 2006